Rückblick #NKNA18

Neue Konzepte für Neue Arbeit: Die Angst vor der Freiheit

#NKNA18: Die Angst vor der Freiheit

Wie frei wollen wir leben und arbeiten?

Die Auftaktveranstaltung der priomy.events-Reihe trug den Titel „Die Angst vor der Freiheit“. Aus gutem Grund: Wenn sich Organisationen wandeln, indem traditionelle Hierarchien aufgelöst werden, ist Angst eine der größten Blockaden:

  • die Angst der Führungskräfte vor dem Verlust von Gestaltungsmacht, Privilegien und finanziellen Einbußen,
  • die Angst der Mitarbeiter*innen vor der Übernahme von Verantwortung und Fehlern in neuen Führungsrollen
  • und die Angst vor dem gemeinsamen großen Gestaltungsraum.

Stimmen zu #NKNA18

„Ich war sehr überrascht, wie vielfältig und inspirierend die 1. (Un)Konferenz ausfiel. Sie ist ganz anders als andere Konferenzen, die ich kenne.“

Gerald Jude, Geschäftsführer, meerdesguten BRAND IDENTITY

„Ein besonders inspirierender Tag in Berlin! Mit Ungeduld und Vorfreude schaue ich auf die 2. (Un)-Konferenz in 2019! Sehr empfehlenswert!“

Jörg Müngersdorf, President and CEO, Synnecta NV

„Auf der ersten von priomy organisierten (Un-)Konferenz erhielt ich an der Schnittstelle zwischen Politik, Kunst und Wirtschaft zahlreiche interessante Impulse und neue Kontakte, die meine Perspektive nachhaltig beeinflusst haben.“

Gregor Ilg, Head of Product, etventure

„Transsektorale (Un-)Konferenz – mein Mehrwert liegt schon im Titel der Veranstaltung begründet:
Durch die verschiedenen Perspektiven auf das Thema New Work habe ich viele wertvolle Impulse mitnehmen können.“

Karsten Schnelle, Projektmanager, Otto Group Consulting

„Inhaltlich war der Ansatz, New Work durch die Brille von Kunst, Politik und Wirtschaft zu betrachten spannend und sehr inspirierend. 2019 gerne wieder!“

Guido Drehsen, IT Management Consultant, LGI Logistics Group International GmbH

Keynotes und Fishbowl

Die Keynotes und Fisbowl-Diskussion als Video in voller Länge.

Shelley Sacks

Shelley Sacks – Kunst

Shelley Sacks ist Künstlerin, Kulturaktivistin, Performance-Künstlerin, Autorin und Denkerin, die den Zusammenhang zwischen Imagination, Transformation und Paradigmenwechsel in der Praxis erforscht.

Jason Brennan – Politik

Jason Brennan ist Inhaber der Robert J. and Elizabeth Flanagan Family Professur für Strategie, Ökonomie, Ethik, und Politik an der McDonough School of Business, Georgetown University. Er ist Forschungs-Professor am Institut für politische Ökonomie und moralische Wissenschaft an der Universität Arizona.

Jessica Wigant – Wirtschaft

Jessica Wigant ist „Bahnerin“ aus Leidenschaft. Nach ihrem Jurastudium und der Erkenntnis, dass der Gerichtssaal als Arbeitsort auf Dauer nicht der Traumarbeitsplatz ist, absolvierte sie ein Traineeprogramm im Personalmanagement des Güterverkehrs der Deutschen Bahn und entdeckte ihre Begeisterung für die Personalarbeit.

Galerie #NKNA18

Fotos der (Un)Konferenz vom 15.06.2018 – viel Spaß beim Durchklicken!

Das Copyright für diese Fotos liegt bei Ideenbrand, Langenhagen. Die Fotos dürfen über Social Media geteilt werden.

Rückblick in Blogbeiträgen

Die #NKNA18 in Texten, Tweets und Bildern

Die 1. (Un)Konferenz unseres priomy-Teams –
Ein Rückblick in 2 Teilen

Geschafft! Ich kann es kaum glauben, aber unsere 1. (Un)Konferenz mit dem Titel „Die Angst vor der Freiheit“ ist vorbei. So muss es sich anfühlen, wenn sich alles in einer supermassive black hole verdichtet und verschwindet – Wochen und Monate voll intensiver Arbeit auf einen Punkt komprimiert werden und der sich plötzlich auflöst. Wow!

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Die 1. (Un)Konferenz unseres priomy-Teams –
Des Rückblicks 2. Teil

Wie ihr vielleicht schon hier im 1. Teil gelesen habt oder auch schon zuvor in unserem Blog, war die (Un)Konferenz der Auftakt zur Eventreihe „Neue Konzepte für Neue Arbeit“ – daher auch der Hashtag #NKNA18. Wir kombinierten nicht nur die Bereiche Wirtschaft, Politik und Kunst sondern auch das Format der klassischen Konferenz mit dem Format Barcamp.

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Alexander Klier:
Angst vor Freiheit?

Am Freitag, den 14. Juni 2018 hatte ich die Gelegenheit, eine ganz spezielle Veranstaltung zu besuchen. Es handelte sich um die von den Veranstaltern so genannte „transsektorale (Un-) Konferenz“. Das PRIOMY (Principles of Autonomy) Team in Berlin hatte sie mit dem Titel „Neue Konzepte für neue Arbeit“ organisiert, um die Bereiche New Work und Nachhaltigkeit zusammenzubringen und zusätzlich auch künstlerische sowie wissenschaftliche Aspekte einzuspeisen.

Bereits das sind viele gute Zutaten, um eine gelungene Konferenz zu veranstalten. Zusätzlich sollte sich dieses Treffen von den mittlerweile etablierten Barcamps, auch Unkonferenzen genannt, unterscheiden, indem organisatorisch beide Elemente gemischt wurden. Das machte das Experiment noch viel spannender.

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André Claassen: Neue Konzepte für neue Arbeit:
Mein Bericht zur (Un)Konferenz von priomy

Ich befasse mich seit vielen Jahren mit neuen Arbeitsformen. Begonnen hat alles für mich mit den leichtgewichtigen Entwicklungsprozessen in der IT aus denen das Agile Manifest entstanden ist. Heute wird selbstorganisierte Arbeit in einem deutlich größeren Kontext gedacht.

Daraus entstehen interessante Fragestellungen:

Wie verhalten sich Mensch, Arbeit und Gesellschaft in der Digitalisierung? Welche Anknüpfungspunkte aus der neuen Arbeit gibt es konkret für den Mittelstand, NGOs und die öffentliche Verwaltung? Mir brachte die Unkonferenz der Fa. Priomy1 in Berlin mit dem Titel “Neue Konzepte für neue Arbeit” dazu neue Eindrücke, interessante Erfahrungen und andere Perspektiven auf dieses Thema. Am Ort in einer ehemaligen Fabrikhalle trafen Kunst auf Philosophie und Personalmanagement. Ein interessanter Mix.

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Kunst – was war das nochmal bei unserer (Un)Konferenz?

Kunst erklärt man ja besser nicht. Zumindest ist das meine Auffassung. Ich bin bei diesen angeleiteten Museumsbesuchen per Audioguide ein bisschen ambivalent. Einerseits, weil ich denke, dass man und frau sich doch die Freiheit gönnen sollte, die eigenen Gedanken zu einem Kunstwerk zuzulassen. Nicht alles, was im Museum hängt oder steht muss mir was sagen oder mich berühren.

Andererseits können mir Hintergrundinfos zur Entstehung des Kunstwerks, zur Historie oder zum Kunstschaffenden ein Werk näher bringen – manchmal. Sei’s drum. Aber genau wegen dieser Ambivalenz gehe ich jetzt kurz auf die Installationen während unserer (Un)Konferenz ein.

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„Die Angst vor der Freiheit“ – vom Buckeln und Treten

Wie Daniela im Blogpost zu ihren Installationen „Red“ und „Ecriture Automatique“ ankündigte, beschreibe ich in diesem Artikel meine Installation „Radfahren“. Die Idee dazu kam mir bei der Lektüre von Erich Fromms „Die Furcht vor der Freiheit“. Die Ähnlichkeit des Buchtitels zum Titel unsere Konferenz ist dabei kein Zufall. Der Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe Fromm setzt sich in seinem Buch damit auseinander, was passiert, wenn Menschen aus Konstrukten befreit werden, die ihnen gleichzeitig Sicherheit geben und Grenzen setzen. Sein darin beschriebenes Konzept des autoritären Charakters erinnert mich stark an das Bild des „Radfahrers“, der nach oben buckelt und nach unten tritt.

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