Workshops – Themen und Personen

Julia Culen und Christian Mayhofer, Wien

Inhalt des Workshops

In diesem Workshop stellen wir die – für uns überraschenden bis schockierenden – Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie zu den beruflichen Erwartungen und Bedürfnissen von Studierenden (geb. nach 1990) vor. Wir nennen sie Generation A wie Angst, denn es zeigt sich ein völlig anderes Bild, als wir es uns vielleicht wünschen und uns selbst erzählen: wir treffen auf eine Generation, die stark verunsichert ist, Existenz- und Zukunftsängste hat, in ihrem Job auf der Suche nach Sicherheit und Führung ist. Freiheit und Sinn, die Leitwerte unserer Generation, sind für sie zu einem Luxusthema geworden.

Wir gleichen die Studienergebnisse mit den derzeitigen Trends in Beratung und Unternehmen ab, stellen Hypothesen über die Ursachen zur Diskussion und werden gemeinsam Erkenntnisse und Implikationen für die „New World of Work“ erabeiten.

Über uns

Julia Culen begleitet und berät Führungskräfte bei der Umsetzung von komplexen Vorhaben und der Neuausrichtung ihrer Organisationen mit Schwerpunkt auf Kultur, Strategie und Führung. Sie publiziert und spricht zu Themen wie Organisationsentwicklung, Führung und Personal Mastery. Bis 2013 Managing Partner der Beratergruppe Neuwaldegg, seit 2014 Partnerin von Culen Mayhofer Partner.

Christian Mayhofer berät seit vielen Jahren Executives und Leitungsteams bei der Klärung ihrer Strategien, Umsetzung ihrer Vorhaben sowie der Neuausrichtung ihrer Organisationen. Personal Mastery und Führung sind für ihn die zwei wesentlichen Hauptquellen von Unternehmenskultur und somit Kern einer erfolgreichen Entwicklung von Unternehmen. Modernes Managementwissen, gepaart mit den tiefen Ressourcen großer Weisheitstraditionen sind die hauptsächlichen Werkzeuge.

http://www.cmpartner.at/welcome.html

https://pazifika.com/

Stephanie Borgert, Münster

Inhalt des Workshops

Fallen mit New Work die starren Rahmen der Zusammenarbeit, muss jeder Einzelne sehr viel bewusster seinen Platz im Team finden. Gruppendynamische Prozesse müssen bewusstgemacht und genutzt werden. Dazu braucht es einen passenden Rahmen und Reflexion, auf der individuellen und der Gruppenebene.

Eigenverantwortung, Partizipation, Selbstorganisation – die Heilsversprechen der „neuen Arbeit“. Da, wo das starre Korsett aus engmaschigen Vorgaben, Rollenbeschreibungen und Kontrolle fällt, entstehen Räume. Die laden ein: Sei kreativ, selbstbestimmt, diskussionsfreudig, engagiert und flexibel.

Das ist schön und gleichzeitig eine Kehrtwende, herrscht in tradierten Organisationen doch noch immer das Prinzip „Command and Control“. Um die neuen Räume nutzbar zu machen, braucht es eine andere persönliche Auseinandersetzung über Zusammenarbeit. Es braucht ein Verständnis für Dynamiken in Gruppen, über die Balance jedes Einzelnen zwischen Anpassung und Autonomie. Damit die „neue Arbeit“ sinnstiftend und für die Menschen angstfrei gestaltet werden kann, braucht es Vorbereitung.

Im Workshop erarbeiten und diskutieren wir, welche Rahmenbedingungen notwendig und wie sie kreiert werden können. Gleichzeitig geht es darum gruppendynamische Prozesse zu berücksichtigen. Beleuchtet und reflektiert werden vor Allem die Aspekte Anpassung und Autonomie.

Über mich

Stephanie Borgert – Rednerin, Autorin, Beraterin und Coach

„Irgendwas ist immer…“ Komplexität gehörte immer schon zu meinem Tagesgeschäft – als Führungskraft in der IT-Branche, im Management meines eigenen Unternehmens ebenso wie bei der Beratung großer Projekte. Ich weiß aus Erfahrung, worauf es ankommt, kenne die wirkungsvollen Werkzeuge und stehe mit Wort und Tat zur Seite, bis sich der Erfolg einstellt.

Viele Formate, ein Thema: Komplexität

  • Management- und Organisationsberatung
  • Coaching und Training mit Fokus auf komplexe Organisationen und Projekte
  • Vier Bücher zu den Themen Komplexität, holistisches Management und Resilienz
  • Vorträge „Komplex ist nicht gleich kompliziert!“, „Einfach war gestern! Projekte zwischen Chaos und Kontrolle“, „Holistisches Projektmanagement“

Ich möchte bei den Menschen, mit denen ich arbeite, etwas bewirken. Wer nach einem Vortrag oder Coaching zur Tür hinausgeht, hat seinen Wahrnehmungs-, Denk- und Lösungsraum erweitert.

http://www.stephanieborgert.de/start.html

Dr. Andreas Schiel, Düsseldorf

Inhalt des Workshops

Was tun gegen die Angst vor der Freiheit? Wie umgehen mit komplexen Problemen in Unternehmen, Organisationen und Gesellschaft? Transformieren wir Regime der Angst und der Exklusion in Netzwerke des Vertrauens!

Die Angst vor der Freiheit hat die ganz große Bühne erobert: die Politik. Bislang liberale Demokratien verwandeln sich schrittweise in autoritäre Systeme. Da, wo Rechtsstaat und Demokratie noch funktionieren, versucht man sie mittels Überwachung und Zensur zu verteidigen.

Vielleicht also kein guter Moment, sich an die Demokratisierung von Unternehmen, Behörden, Parteien und anderen Organisationen zu wagen? Bloß keine Experimente? Im Gegenteil: Aus Angst vor der Freiheit Mitbestimmungsmöglichkeiten zu verknappen und Macht zu konzentrieren, bedeutet Kapitulation vor der Komplexität der Welt. Es erzeugt leistungsschwache Organisationen und eine rückwärtsgewandte, erstarrte Gesellschaft.

Es gibt viel bessere Antworten: Die Regime von Angst und Exklusion, die noch die Mehrzahl unserer Organisationen prägen, können in Netzwerke des Vertrauens und der Kooperation verwandelt werden. Dafür, diesen Weg zu gehen, gibt es gute Gründe und bereits viele erfolgreiche Beispiele.

Die werden wir uns im Workshop anschauen und diskutieren.

Über mich

Dr. Andreas Schiel ist Philosoph und Sozialwissenschaftler. Für den gemeinnützigen Think-Tank denkzentrum|demokratie denkt er die Demokratie in die Zukunft und gestaltet Workshops. Außerdem arbeitet er freiberuflich in Projekten zur digitalen Transformation, zur Zukunft der Arbeit sowie für die Initiative D2030.

Dominik Berger und Volker Visotschnig, Graz

Inhalt des Workshops

Frei – organisiert, innovativ – konservativ …

Handwerkszeug für die Schlüsselrollen modernen Entscheidens.

Führungskräfte, GestalterInnen, UnternehmerInnen brauchen neues Handwerkszeug, um in den Spannungsfeldern, welche „New Work“ mit sich bringt, sicher agieren zu können.
Klassische Command und Control Führungsmechanismen haben hier ausgedient.

Aber wie sonst?

Partizipation und Selbstorganisation erfordern Werkzeuge des kooperativen Entscheidens. Es erfordert Entscheidungen, die nicht nur von einem „Vorgesetzten“ alleine getroffen werden, sondern von Menschen auf gleicher Augenhöhe.

Gelingt dies, sind „New Work“-Umgebungen innovativ und fruchtvoll. Gelingt dies nicht, entsteht entweder eine Atmosphäre in der brisante Themen und Emotionen nicht angesprochen werden oder es kommt zu eskalierenden Konflikten.

In diesem Workshop stellen wir das SK-Prinzip vor, welches Gruppen effiziente und tragfähige Entscheidungen ermöglicht. Die Führungskräfte nehmen eine neue Rolle ein.

Führen im „New Work“ Kontext bedeutet Führen durch Rahmen.

Erlebnisorientiert vermitteln wir die Grundlagen dazu im Workshop.

Leitung: Dominik Berger und Volker Visotschnig

Über uns

DI Dominik Berger

Mitentwickler des SK Prinzips uns SK Prinzip Anwendungen. Als Mitbegründer der Firma Business KONSENS und 2be1 Consulting ist er Unternehmer, Innovator, Facilitator, Unternehmensberater, Energetiker, Lomi Lomi Nui und Planetary Body Work Practitioner, Innovations- und Organisationsberater mit Schwerpunkt partizipatives Management, Trainer und Coach, Männermentor, Lektor an der FH CAMPUS 02 und der TU Graz, ausgebildeter Konsens Moderator und Trainer des SK-Prinzips und Anwendungen des SK Prinzips.

Er hat 20 Jahre Management- und Innovationserfahrung sowohl bei Konzernen als auch bei Start-Up’s und hält 12 internationale Patente Bereich RFID und Smart Cards. Er ist Initiator, Berater und Facilitator in Selbstorganisationsnetzwerken wie z.B. RFID Qualifizierungsnetzwerke 1 und 2 und des Qualifizierungsnetzwerks Value-Network Süd, Unternehmernetzwerk Hoch-hinaus und dem SK Prinzip Partnernetzwerk.

Volker Visotschnig

Geschäftsführer der Firma Business KONSENS, SK-Moderator und Trainer, Coach, diplomierter Business Coach, Mitgründer von ISYKONSENS International und von Business KONSENS.

Seine Schwerpunkte sind Partizipation und Selbstorganisation in Unternehmen sowie Bürgerbeteiligung.
Er ist Mitentwickler des SK-Prinzip® und der erste „SK-Native“.

http://www.businesskonsens.eu

CRCLR House, Berlin

Inhalt des Workshops

Mit dem CRCLR Haus entsteht derzeit in Berlin ein Prototyp für nachhaltiges Wohnen und Arbeiten – geleitet von den Prinzipien der Circular Economy. Wir freuen uns mit euch darüber zu sprechen wie wir alle aktiv Teil des Wandels hin zu einer zirkulären Wirtschaft werden können. Egal, ob Tech Start-up, Stiftung oder produzierendes Gewerbe, lasst uns gemeinsam Erfahrungen austauschen, Strategien und Taktiken entwickeln. Wir alle können dazu beitragen, dass unsere Zukunft Abfallfrei wird.

In Deutschland produziert jeder Mensch ca. 1,6 kg Müll am Tag, Tendenz steigend. Etwa ein Drittel der global produzierten Lebensmittel verderben und gleichzeitig hungern nach wie vor Menschen auf der Welt. Hobbyforscher fanden sechs Mal so viel Plastik wie Plankton in Proben im Pazifik und jedes dritte Sandkorn auf Großbritanniens Stränden ist Mikroplastik. Das ist nicht nur ein ökologisches Problem, sondern auch ein Soziales.

Es ist höchste Zeit, mit vereinten Kräften an einer müllfreien Zukunft zu arbeiten. Ein Ansatz, der dabei zunehmend mehr Aufmerksamkeit erfährt, ist das Prinzip der zirkulären Wirtschaft (Circular Economy): Eine Wirtschaft, die qua Design regenerativ ist. Sie zielt mit systemweiten Innovationen darauf ab, Produkte und Dienstleistungen neu zu definieren, um Abfall von vornherein zu vermeiden und negative Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu verhindern.

Doch was muss sich auch an dem wie wir zusammenarbeiten ändern, damit eine eine zirkuläre Wirtschaft möglich wird?

In dem Workshop erarbeiten wir zusammen notwendige Kompetenzen und Infrastrukturen damit unsere Arbeitswelten eine zirkuläre Wirtschaft ermöglichen bzw. empowern.

Über uns

Team CRCLR – Info folgt

Stefan Röcker, agorum® Software GmbH, Ostfildern

Inhalt des Workshops

Seit 2016 entwickelt sich die agorum® Software GmbH Schritt für Schritt zu einer evolutionären Organisation. Im Workshop zeigt Stefan Röcker den Bewerbungsprozess bei agorum®:

„Unser Bewerbungsprozess wird laufend agil verbessert und an die jeweilige Situation angepasst. Wir suchen Mitarbeiter*innen, die optimal zu uns passen und mit denen wir gemeinsam diesen Weg gehen können. Bei dem agilen Prozess der Einstellungen über derzeit sieben verschiedene Stufen lernen wir uns gegenseitig immer besser kennen und wissen spätestens am Ende, ob wir zueinander passen oder nicht.“

 

Über uns

agorum®: Mehr als nur Dokumentenmanagement – Einfach besser arbeiten.

Hinter agorum® verbirgt sich mehr als nur unsere 20 Jahre Erfahrung mit Dokumentenmanagement. Wir stehen für ein Leitziel – das Arbeiten einfacher und besser machen. Für höhere Effizienz, Produktivität und Qualität. Aber auch für motiviertere und leistungsfähigere Mitarbeiter.

Die Grundlage dafür legt unser Open Source Informations- und Dokumentenmanagement-System agorum® core.

http://www.agorum.com