Sessions

Wie bei jedem anständigen Barcamp (eben einer Unkonferenz) bieten wir Euch und Ihnen die Möglichkeit, Sessionvorschläge einzureichen. Dabei wären wir dankbar, wenn Ihr Euch mit Euren Sessions am diesjährigen Schwerpunkt ausrichtet: Die Angst vor der Freiheit. Letztlich bleibt es aber Euch und vor allem der Gemeinschaft der Teilnehmer*innen überlassen, denn Ihr entscheidet im zweiten Schritt, welche sechs Sessions dran kommen.

Überblick über die kommende Eingabe und Bewertung von Sessionvorschlägen

Auf einem klassischen Barcamp läuft das vor Ort ab: Alle die wollen, kommen nach vorne, nennen kurz den Titel der Session und worum es geht. Wenn es mehr Sessions als Räume gibt, wird gerankt. Uns stört aber schon seit einer Weile, dass dieser Prozess auf Kosten der eigentlichen Inhalte geht, denn es dauert schon mal gut und gerne eine Stunde (oder sogar mehr), bis alle Sessionideen vorgestellt wurden (weil nicht jeder geübt darin ist, sich auf der Bühne kurz und knapp zu fassen). Und manchmal muss dann noch ausgewählt werden. Und wieder geht Zeit für die eigentlichen Inhalte verloren.

Deshalb gehen wir einen neuen, experimentellen Weg:

  1. Phase 1: Vorschläge einreichen (01. März – 20. Mai 2018): Alle Teilnehmer*innen erhalten nach Kauf des Tickets eine Einladung zu einer „Systemischen Online-Konsensierung“. Dort könnt Ihr Euren Vorschlag mit Titel und einer Inhaltsbeschreibung zur Auswahl stellen. Bitte achtet dabei darauf, Euren Vorschlag mit der jeweiligen nächsten Sessionnummer (#001, #002 etc.) zu versehen.
  2. Phase 1: Vorschläge diskutieren: Zudem könnt Ihr die Vorschläge anderer Teilnehmer*innen kommentieren: Was sind Vor- und Nachteile der anderen Vorschläge? Und Ihr könnt an die anderen Teilnehmer*innen, die Vorschläge gemacht haben, direkt auf der Plattform zum Konsensieren Fragen stellen (zum besseren Verständnis könnt Ihr Euch die beiden Screenshots ansehen).
  3. Phase 2, Bewerten (21. Mai – 01. Juni): Nach Ablauf der Vorschlagszeit könnt ihr dann alle online abstimmen, welche der Session ihr gerne hättet – oder genauer: Welche ihr nicht wollt. Denn das Systemische Konsensieren arbeitet mit Widerstandsstimmen von 0 = kein Widerstand bis 10 = maximaler Widerstand.
  4. Ergebnis: Am Ende der Bewertungsfrist wird dann automatisch ein Ranking erstellt. Und jeder weiß vorher, welche Sessions drankommen und kann sich überlegen, was er oder sie gerne erleben will.

So sieht es aus, wenn Ihr die verschiedenen Textfelder über die Buttons geöffnet habt:

Wir probieren dies mit Euch gemeinsam zum ersten Mal. Sicher gibt es auch Leute, die sich gerne auf der Veranstaltung überraschen lassen wollen. Andere (wie wir) wollen lieber mehr Zeit für Inhalte haben. Lasst uns gemeinsam herausfinden, ob dieses neue Vorgehen sinnvoll ist. Zudem hat unser Verfahren den Vorteil, dass diejenigen, deren Sessions gewählt worden sind, noch zwei Wochen Zeit haben, sich vorzubereiten. Was natürlich kein Zwang ist, sondern eine Option. Ihr dürft auch gerne improvisieren :-).

Solltet Ihr noch Fragen oder Probleme haben, schreibt einfach eine Mail direkt an team(ät)priomy(punkt)events

Bitte geduldet Euch noch ein wenig: Eine Einladung zur Konsensierung erhalten alle Teilnehmer*innen rechtzeitig vor der (Un-)Konferenz.