Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.

(Albert Einstein. Abgedroschen aber wahr!)

Mit unserer 1. (Un)Konferenz gehen wir mit Inhalt und Form einen ungewöhnlichen Weg. Warum wir nicht nur Wirtschaft, sondern auch Kunst und Politik als wesentlichen inhaltlichen Bestandteil inszenieren, haben wir auf der Starseite erklärt. Hier erfährst Du, wie die Veranstaltung abläuft und warum wir das so machen.

Was ist eine (Un)Konferenz?

Die Schreibweise mit den Klammern hat einen guten Grund. Bei uns erlebst Du weder eine klassische Konferenz, noch eine traditionelle Unkonferenz (ja, auch da hat sich schon längst eine orthodoxe Tradition entwickelt, die sich zum Beispiel gerne in der kategorischen Ablehnung von Keynotes zeigt). Beide Großformate haben ihre Vor- und Nachteile, so wie alles. Wir möchten mit unserem Mischformat die Vorteile beider Formate zusammenbringen: Inspirierende Vorträge genauso wie interaktive, durch uns kuratierte Workshops und Sessions, die durch die Teilnehmenden angeboten werden. Und dann gibt es noch eine Podiumsdiskussion ohne Podium in einer Fishbowl. Was sich dahinter verbirgt verraten wir gleich.

Keynote – Workshop / Session Kreislauf

Im Grunde ist die Agenda einfach: Keynote mit anschließender Publikumsdiskussion gefolgt von einem Workshop und Sessionstream mit je 2 parallelen Workshops und Sessions. Dieser Ablauf findet drei Mal statt. Mit den Keynotes setzen wir einen inhaltlichen Rahmen, der über die übliche Reduktion auf wirtschaftliche Themen hinausgeht, hier holen wir noch die Kunst und Politik mit ins Boot. Die Workshops haben wir zusammengestellt und die Sessions werden von den Teilnehmenden angeboten und ausgewählt (hier erklären wir, wie das funktioniert).

Fishbowl-Panel

Wir sehen keinen Sinn darin, unsere Keynote Speaker 30 oder 45 Minuten auf einer Bühne diskutieren zu lassen, um dann, irgendwann, Dir und den anderen Teilnehmenden großzügig das Wort zu erteilen. Wir wollen möglichst schnell in eine gemeinsame Diskussion kommen. Auf Augenhöhe. Deshalb gibt es keine Bühne und statt dessen einen freien Stuhl in der Diskussionsrunde. Da kann sich jeder, der will, einfach nach einer ersten kurzen Eröffnungsrunde hinsetzen und direkt mitdiskutieren. Im Kreis der gesamten Teilnehmenden.

(Das Catering ist nicht im Ticketpreis enthalten. Alle Teilnehmenden bezahlen direkt vor Ort.)

Dialograum

Last but not least können sich auf der Veranstaltung Arbeitgeber präsentieren, die sich bereits in Richtung selbstbestimmter Arbeit auf den Weg gemacht haben oder schon ziemlich weit sind. Aber natürlich machen wir das auch nicht wie auf einer normalen Messe. Erstens wird das Ganze etwas anders aussehen (also keine gewohnten Messestände) und vor allem zweitens durch unseren geschätzten Kollegen Martin Ciesielski auch inhaltlich in Bewegung gebracht. Er wird Angebote machen, damit die Aussteller untereinander sowie mit den Teilnehmenden entlang der Inhalte der Konferenz ins Gespräch kommen können. Aber nicht müssen.